Tag Archives: Demokratie

Verschmelzung

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Bei der NATO hat das EU-Parlament “den gleichen Status wie der Iran”, echauffierte sich Jacek Saryusz-Wolski, der Vorsitzende der NATO-Delegation im EU-Parlament, Ende Juni im Ausschuss für Sicherheitspolitik. Der redselige Pole löste mit seiner zynischen Wortmeldung beim Meinungsaustausch mit den NATO-Vertretern Jamie Shea (Direktor für Politikplanung) und Jean-François Bureau (beigeordneter Generalsekretär) allgemeine Verwunderung aus. Nicht zuletzt bei Verfechtern der österreichischen Neutralität: Wir müssen die NATO “unionisieren” und die EU “NATOisieren”, so seine Forderung. “Das sollte zu einer neuen Geisteshaltung in der NATO führen.” Die EU könnte damit der NATO auch bei ihrer “acute impotence” in Afghanistan helfen.


Mit der österreichischen Neutralität lässt sich diese Forderung nicht vereinbaren. Schon jetzt ist der Verschmelzungsgrad kritisch fortgeschritten. 21 der insgesamt 27 EU-Mitgliedstaaten sind gleichzeitig Mitglieder der vermeintlichen Verteidigungsorganisation. 94 Prozent der EU-Bevölkerung sind somit auch Bürger von NATO-Ländern. Auch ein ehemaliger NATO-Generalsekretär, der Spanier Javier Solana, war als Hoher Vertreter treibende Kraft für die EU-Außen- und Sicherheitspolitik der vergangenen Jahre. Im Rahmen der sogenannten “Berlin-Plus“-Vereinbarung kann die EU bei ihren ESVP-Operationen auch auf Kapazitäten der NATO zurückgreifen. Dass beide internationalen Organisationen ihren Hauptsitz in Brüssel haben, ist dabei nur ein technisches Detail.


Der Konservative Jacek Saryusz-Wolski vertritt mit seiner Meinung die Mehrheit im EU-Parlament. Denn der Bericht von Ari Vatanen, der unter anderem dauerhafte Strukturen der Zusammenarbeit forderte, wurde vom Plenum angenommen. Auch mit den Stimmen der ÖVP-Europaabgeordneten. Selbst für Saryusz-Wolski wird die Zusammenarbeit jedoch zu einseitig vorrangetrieben: “Es war nicht die NATO, die ihre Hand zu einer engeren Partnerschaft ausgestreckt hat.” Man habe den damaligen NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer eingeladen, doch “er ist nie gekommen”. “Wir warten jetzt, dass Herr Rasmussen uns einen Besuch abstattet.” Jedoch kann er sich “kaum erinnern, dass es hier (in Brüssel) zu Treffen von Schlüsselpersönlichkeiten gekommen wäre.” Selbst er sehe die NATO nur, wenn er mit dem Taxi zum Flughafen fahre. Und der Bericht von Ari Vatanen: “Niemand innerhalb der NATO hat sich mit diesem Bericht auseinandergesetzt oder wusste, dass sich das Parlament überhaupt mit diesem Thema beschäftigt und sogar Papier dazu produziert.”


News.at: Leistet sich Österreich zu viele Politiker?

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Den Stehsatz “Wir müssen sparen, am besten im Zuge einer Verwaltungsreform” hört man von österreichischen Politikern in letzter Zeit recht oft. Passiert ist diesbezüglich aber noch nicht viel. Martin Ehrenhauser verlangt daher, dass sich die Volksvertreter baldigst auch einmal selbst an der Nase nehmen. Der österreichische Politapparat sei nämlich “heillos aufgeblasen, unübersichtlich und extrem teuer”, kritisiert er im Gespräch mit NEWS.at.


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Politikbetriebsblase

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Rund 44.000 “direkt” gewählte Politiker existieren in Österreich. Anders ausgedrückt: Je ein Politiker für 191 Bürger. In Deutschland ist die Anzahl der Politiker im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl deutlich geringer. Dort entfallen bereits 284 Bürger auf jeden einzelnen Politiker. Bundesweit ergibt das eine Gesamtzahl von rund 289.000 gewählten Volksvertretern. Zählt man die Minister, deren Sonderberater, Lobbyisten, Parteimitarbeiter, Politikjournalisten etc. hinzu, dann umfasst der österreichische Politikbetrieb rund 61.000 Personen. In Deutschland sind es ungefähr 480.000. Hochgerechnet ergibt das in den 27 EU-Mitgliedsstaaten mehr als 3 Millionen Personen – exklusive Beamte. Siehe Tabelle.(Quelle: Hans-Peter Martin: Die Europafalle, Piper Verlag, München 2009)


Nicht zuletzt in Zeiten der Grasser-Meischberger-Plech-Hochegger-Connection und Haider-Konten muss sich jeder Bürger die radikale Reduktion des heillos aufgeblasenen Politikbetriebs wünschen. Zu Recht. Denn der Politikapparat ist nicht nur undurchsichtig, sondern auch viel zu teuer und kontraproduktiv. Oftmals arbeiten seine Mitglieder lediglich daran, ihre Existenzberechtigung durch Belanglosigkeiten unter Beweis zu stellen. Das Diktum “Demokratie hat ihren Preis” dient dabei als Schutzbehauptung.


Eine Halbierung des Politikbetriebs wäre ohne Demokratie- und Qualitätsverlust bei der Verwaltungsleistung jedoch leicht möglich. Bei Personalkürzungen müsste jedenfalls Beweislastumkehr gelten: Behörden müssen den Nachweis erbringen, dass ihnen die Erfüllung der Aufgaben mit halben Budget nach einer Übergangsfrist nicht möglich ist. Mehr Effizienz benötigt auch den reibungslosen Wechsel der Verwaltungselite, ähnlich wie in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bei einem Präsidenten- oder Gouverneurswechsel können in den USA tausende Spitzenjobs neu besetzt werden, ohne dass die ausscheidenden Mitarbeiter dem Steuerzahler als abgeschobene Beamte zur Last fallen.

Mehrheitsbeschaffer

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Das so unterentwickelt demokratische Österreich braucht lebensnotwendig politische Alternativen. Die derzeitigen Parteien sind – mit Ausnahme der blau-orangen Mischung – meist nur noch an der Farbe ihrer Werbekampagnen zu unterscheiden. Quer durch Europa haben sich die meisten Parteien in interessengeleitete Abhängigkeiten begeben und den sozialen Ausgleich der Gesellschaften an Parteispender verkauft. Der damit verbundene Legitimationsverfall lähmt sie für wichtige Reformen. Das ist gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten eine große Gefahr. So wenden sich mehr und mehr Bürger aus Protest vermehrt dem rechten Rand des politischen Spektrums zu.


Für neue Parteien oder Bürgerbewegungen ist es jedoch enormschwierig, sich zu etablieren. Die Zugangshürden für eine Kandidatur sind demokratiepolitisch unverantwortlich hoch. Trotzdem hat die “Liste Martin” bei einem bundesweiten Wahlkampf in Österreich, der EU-Wahl im vergangenen Jahr, 17,7 Prozent der Wählerstimmen erzielt. Ein herausragendes Ergebnis. Ja, auch erreicht durch populäre Kommunikationstätigkeit. Doch die “Krone” trug dazu keineswegs so viel bei wie vielfach behauptet. Gerade in Gegenden, die wenig “Krone”-Leser beheimaten (ja, die gibt es auch) war die “Liste Martin” besonders erfolgreich – im Burgenland ebenso wie in Tirol und Vorarlberg. Das lag vor allem an den fairen Auftrittsmöglichkeiten, die Hans-Peter Martin bei diesem einen Wahlgang im ORF hatte. Denn der ORF prägt noch immer das Politverhalten von zwei Drittel aller Österreicher. Kein Zufall, dass dieser Chance im parteiengesteuerten Proporzfunk nach dem Wahltag sofort wieder verbarrikadiert wurde. Doch die “Liste Martin” ist eine kritische Alternative für 506.092 Menschen fernab von braunen Parolen geworden.


Durch diesen Erfolg tauchten wir auch verstärkt als Konkurrent auf den Radarschirmen der Parteien auf. Gerade bei der ÖVP und FPÖ. Denn seit 1986, parallel zum Aufstieg von Jörg Haider, war es für die Volkspartei komfortabel: Um zu regieren, ging sich ausschließlich eine Große Koalition oder eine Rechtsregierung aus. Also immer unter Beteiligung der ÖVP. Auch der kurze politische Auftritt des Liberalen Forums konnte daran nichts ändern, da diese Gruppierung im Wesentlichen nur Stimmen der Grünen und der SPÖ zu den Liberalen umschichtete.


Doch mit der “Liste Martin” gibt es eine sozial-liberale Gruppe, die viele Stimmen aus dem bürgerlichen Lager abzog und auch die FPÖ massiv in Schranken wies. Wir könnten nach einer nationalen Wahl bei einer Regierungsbildung eine Parlamentsmehrheit ohne ÖVP ermöglichen. Nicht nur für SPÖ-Urgestein Karl Blecha war der jüngste EU-Urnengang 2009 deshalb “die erste Wahl seit 30 Jahren mit einer linken Mehrheit.”


Da passt es ins Bild, dass am Tag, an dem Angelika Werthmann die Parlamentsdelegation der “Liste Martin” verlassen hatte, “Die Presse” genussvoll über schon länger andauernde “personelle und logistische” ÖVP-Unterstützung für Werthmann berichtete. ÖVP-EU-Delegationsleiter Ernst Strasser reagierte schon, ehe Angelika überhaupt Hans-Peter von ihrem Abgang informierte: “Ich schätze sie sehr als sachlich orientierte Arbeiterin für die Anliegen der Bürger”, so Strasser.


Auch die inhaltliche 180-Grad-Wende von Werthmann ist nur so zu erklären. Völlig unangekündigt stimmte sie mit den Konservativen für die Erhöhung der Sekretariatszulage für EU-Abgeordnete und verweigerte die Unterschrift unter dem internen Ehrenkodex, der den freiwilligen Verzicht auf Abgeordnetenprivilegien beinhaltet – von der chauffierten Luxuslimousinen-Nutzung bis zu vielen Tagegeldern. In ihren Parlamentsreden begann sie plötzlich den EU-Reformvertrag von Lissabon mit den gleichen Argumenten eines Volksparteiabgeordneten zu loben, obwohl wir im Wahlkampf immer besonders auf die sozial- und demokratiepolitisch so bedenklichen Punkte verwiesen hatten. Werthmanns Abstimmungsliste zum EU-Budget glich einer Blaupause der Konservativen. Sie durchbrach auch kokettierend in aller Öffentlichkeit unsere Distanziertheit zu Rechtsaußen. Vergleichbar mit einem Linkspartei-Politiker, der sich nach erlangtem Mandat sich für Multis und brutalneoliberale EU-Politik stark machen würde.


Frau Werthmann geriet so unter den EU-Parlamentariern immer mehr in die Nähe des ÖVP-Strippenziehers Paul Rübig und dem als EU-Abgeordneten getarnten Lobbyisten Ernst Strasser. Wahrlich keine Auszeichnung für eine Abgeordnete, die sich auf der “Liste Martin” vor allem der “Kontrolle der Mächtigen” verschrieben hatte. Aber eben Wettbewerbspolitik einer konservativen Volkspartei, die seit beinahe 30 Jahren keine Regierung links der Mitte fürchten musste und alle Ansätze dafür bereits im Keim ersticken zu versucht. Dazu gehört, dass Werthmann nun plötzlich haltlose Scheinargumente für ihren Richtungswechsel ins Treffen führt, etwa mangelnde Information über die Wahlkampfkosten-Rückerstattung. Dabei hatte sie uns zuvor nie dazu gefragt. Die Antwort ist sehr einfach: Diese Ausgaben werden seit drei Wahlkämpfen stets korrekt abgerechnet und offiziell geprüft.

External Action Service

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The financial crisis and the changes brought by the Treaty of Lisbon make the business-as-usual-administration centre Brussels sweat. For months now establishing the European External Action Service (EEAS), as foreseen by the Treaty of Lisbon, has been a top priority on the European Union’s to-do list. All in all four documents are currently being put together. The first draft of the document about launching the EEAS has already been presented by the High Representative for Foreign Affairs Catherine Ashton. On Monday its basic principles were approved by the Foreign Ministers of the EU member states. While in the matters of foreign affairs the European Parliament is normally degraded to a “coffee break chat”, it has a full co-decision power on the other three documents: i.e. staff regulation, budget and financial regulation. But Brussels would not be Brussels if the EEAS stood on solid ground, based on transparency and a clear division of competences.


In fact the EEAS is supposed to be the fusion that effectively closes the gap between the competences of the Commission and the Council. Yet a growing gap is currently emerging between decision making and implementation, the unity of which has always been an essential principle. Thus the EEAS is supposed to be in charge of planning, the European Commission in charge of implementation and the EEAS with its 130 worldwide delegations is supposed to be responsible for implementation on the ground. As a matter of fact the heads of delegation are going to spend the Commission’s money in third countries, despite the fact that the delegations are not part of the European Commission anymore. “The proposal by Baroness Ashton is a violation of budget and labour law,” said the EPP-coordinator in the Budgetary Control Committee Ingeborg Grässle.


Inspired by the increase of competences even MEPs, such as SPÖ-delegate Hannes Swoboda, who voted for the Treaty of Lisbon, proclaim loudly and with unmistakable pride that “without the decision of the Parliament” in regard to “budgetary control” the External Action Service “cannot be established”. Unfortunately they forget that the Treaty of Lisbon does not foresee any budgetary control of the EEAS by the European Parliament in terms of discharge. Only the European Commission is subject to discharge procedure. And even this procedure urgently requires a specification. Neither the goals nor the consequences of the discharge procedure are concrete. Until now no database exists that allows a quick evaluation of financial data. In reality Swoboda and Co. are calling for pseudo-audit for the External Action Service.


Even the specification of the discharge procedure would not solve the problem of efficiency. Already now the employees of the EU’s delegation are “absent 40% of their working hours”. “One cannot achieve any results if so much working time is being turned into spare time,” said Grässle.


Remark:


A proposal by the European Commission regarding the staff regulation and the budget is at present not available for the European Parliament.


orf.at: Martin bezeichnet Strache als “Nazi”

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Die Liste Martin warnt auf orf.at “vor jeder Stimme für Barbara Rosenkranz von in die Irre geleiteten FPÖ-Wählern”, ergänzte Martins Kollege Martin Ehrenhauser in Hinblick auf die freiheitliche Kandidatin bei der Bundespräsidentenwahl.


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OÖN: EU-Volksbegehren braucht neun Staaten

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Martin Ehrenhauser lehnt in den Oberösterreichischen Nachrichten den Vorschlag zur Europäischen Bürgerinitiative als “Scheindemokratie” ab.



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krone.at: Eine Million Unterschriften, um EU “dreinzureden”

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Martin Ehrenhauser kritisiert auf krone.at, die Kommission habe einen “Entwurf für ein scheindemokratisches Instrument” vorgelegt. Er forderte die verpflichtende Einleitung einer – im Lissabon-Vertrag nicht vorgesehenen – europaweiten Volksabstimmung, sobald eine Million Unterschriften zustande kommen.


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Bürgerinitiative: “EU-Kommission fehlt Mut zu echter Demokratie”

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EU-Parlament soll Kommissionsvorschlag ablehnen / Forderung nach einer verpflichtenden Einleitung einer europaweiten Volksabstimmung


Enttäuscht zeigt sich der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser über den Verordnungsentwurf der EU-Kommission zur Europäischen Bürgerinitiative: “Das ist ein Entwurf für ein scheindemokratisches Instrument. Die EU-Kommission zeigt den Bürgern einmal mehr, dass ihr der Mut zu echter Demokratie fehlt.”


Die Ausgestaltung mache “das Demokratiedefizit in der EU nach dem Lissabon Vertrag deutlich, wo weder die Bürger, noch das EU-Parlament ein echtes Initiativrecht besitzen”. Das Europaparlament solle nun den Kommissionsvorschlag ablehnen und Verbesserung erzwingen. Konkret fordert Ehrenhauser die verpflichtende Einleitung einer europaweiten Volksabstimmung, sobald eine Million Unterschriften zu Stande kommen. “Die Bürger sollen das letzte Wort haben, nicht die EU-Kommission”, so Ehrenhauser weiter.


Ebenfalls kritisch sieht der unabhängige EU-Abgeordnete die langen Fristen für die Analyse und die Zulässigkeitsprüfung durch die Kommission. Dadurch bestehe die Gefahr, dass “kritische Initiativen von vornherein verhindert werden”.

Initiative Law

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One of the central questions in a democracy is who is in the capacity of initiating law. In every EU Member State the national parliament has the right to initiate law. In Belgium, Sweden and Portugal, for instance, every member of parliament can initiate law. The EU Parliament does not possess this right. This is an imbalance that has not been changed even by the Lisbon Treaty. The negotiations over a new framework agreement between the European Commission and the Parliament initiated a new discussion about the initiative law in recent weeks. The impression of true progress is however misleading.


The Commission has the exclusive power of initiative in Community matters. According to article 225 (ex. article 192) of the Lisbon Treaty “the European Parliament may, acting by majority of its component Members, request the Commission to submit any appropriate proposal”.  The European Commission decides however on whether or not to put forward a proposal. Such a division of power is certainly not going to change even with the new framework agreement. The only novelty is that the Commission has to inform the Parliament of the reasons if it does not submit a proposal. Therefore what remains in the end is more paper and bureaucracy.


Hannes “Zick-Zack” Swoboda, who is a member of the steering committee, leading the negotiations with the Commission, convinces with his lack of consistency: “Let’s not pretend that the right of national parliaments to initiate law were that big. Most of the time these proposals are dominated by governments. Parliaments realise what governments propose.” This is in fact not wrong in terms of  realpolitik analysis. Still, it cannot be acceptable in the debate of a more democratic EU. One needs to be more consistent in what one demands. That is why we need a more articulate “yes” to a true right of the Parliament to initiate law and to an obligatory citizens’ initiative.

 

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