Tag-Archiv für: Datenschutz

Wer heute gegen ACTA-Transparenz gestimmt hat.

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Mit 633 zu 13 Stimmen und 16 Enthaltungen hat das Europäische Parlament eine Resolution zu den ACTA-Verhandlungen angenommen. Wer sich in der der namentlichen Abstimmung gegen mehr Transparenz ausgesprochen hat, sieht man hier:


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orf.at: EU-Parlament watscht Kommission

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Martin Ehrenhauser sieht laut ORF Futurezone in dem Abstimmungsergebnis “einen weiteren positiven Schritt des Europaparlaments bei der Verteidigung der Bürgerrechte, dem nun konkrete Taten der EU-Kommission folgen müssen.” Die Verhandlungen seien transparent zu führen oder abzubrechen, so Ehrenhauser, wenn die Kommission den Forderungen des Parlaments nicht nachkomme, solle ein Verfahren vor dem EuGH angestrengt werden.


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ACTA: Transparenz oder Abbruch

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Die überwältigende Mehrheit von 633 zu 13 Stimmen bei der Abstimmung zur Resolution des Europäischen Parlaments über die ACTA-Verhandlungen bezeichnet der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser als “einen weiteren positiven Schritt des Europaparlaments bei der Verteidigung der Bürgerrechte, dem nun konkrete Taten der EU-Kommission folgen müssen.”


Die Europäische Kommission müsse bei der 8. Verhandlungsrunde von 12. bis 16. April in Neuseeland “für vollständige Transparenz sorgen oder die Verhandlungen abbrechen.”


“Die geheime Verhandlung eines internationalen Vertrags ist unrechtmäßig. Ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof sollte anstrengt werden, wenn die EU-Kommission unseren Forderungen nicht nachkommt”, kündigt Ehrenhauser an.

OÖN: EU-Parlament versteigert unbenutzte Nacktscanner

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“Acht Sekunden dauert ein Scannvorgang der Geräte – das ist vermutlich mehr Zeit als damals für den Ankauf dieser unsinnigen Geräte an Gedanken investiert wurde”, kritisiert Martin Ehrenhauser in den Oberösterreichischen Nachrichten.


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HEUTE: EU-Nacktscanner zu haben

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“8 Sekunden dauert ein Scan, die EU-Beamten dürften vor dem Kauf der Geräte nicht einmal so lange nachgedacht haben”, ärgert sich EU-Abngeordneter Martin Ehrenhauser.


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Nacktscanner

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Morgen Donnerstag werden am Parkdeck P1D die Parlamentsnacktscanner einer öffentlichen Leibesvisitation unterzogen. 2005 kaufte das EU-Parlament terrorängstlich auf Empfehlung eines “externen Beraters” sechs Ganzkörperscanner zum Preis von je 120.955 Euro. Drei Geräte für Straßburg und drei für Brüssel. In diesen Tagen werden die “Rapiscann Secure 1000” nach genau null Einsätzen verkauft und für Interessierte in der Parlamentsunterwelt zur Schau gestellt. Bis 1. März dürfen Angebote von nicht weniger als 65.000 Euro pro Stück eingereicht werden. Am 12. März erfolgt in einer öffentlichen Sitzung die zeremonielle Angebotsöffnung.


Weniger als acht Sekunden dauert ein Scanvorgang mit den Geräten. Vermutlich mehr Zeit als für den 725.730 Euro teuren Ankauf an Gedanken investiert wurde. Denn die Nacktscanner wurden zu einem Zeitpunkt gekauft, an dem selbst das EU-Parlament noch nicht über den Sinn und Unsinn solcher Geräte entschieden hat. Im Gegenteil. Selbst drei Jahre später, in einer Entschließung des Europaparlaments im Oktober 2008, wurde die Auffassung vertreten, “dass die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, um eine Entscheidung zu treffen.” Darauf hin wurde die erst im März 2008 überarbeitete Verordnung, die den europaweiten Einsatz der Nacktscanner regeln sollte, ausgesetzt.


Bis jetzt ist die EU auf der Suche nach einer neuen einheitlichen Rechtsgrundlage. In einigen Ländern wie in England oder auch in den Niederlanden werden diese Geräte bereits eingesetzt. Verkehrskommissar Siim Kallas wird im April einen Report vorlegen, der als Entscheidungshilfe für das Ministerratstreffen im Juni dienen soll. Für den EU-Datenschutzbeauftragten bescheren die Körperscanner “erniedrigende Erfahrungen.” Für mich sind sie ein weiterer Beweis für die Unverhältnismäßigkeit der Terrorbekämpfung. Die einzig richtige Verwendung dieser Geräte wäre als Grundrechtsmahnmal an gut frequentierten öffentlichen Plätzen.

EurActiv.de: EU-Parlament stoppt Swift-Abkommen mit USA

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Gegenüber dem Nachrichtendienst EurActiv.de interpretierte Martin Ehrenhauser die Ablehnung des SWIFT-Abkommens als “Teilerfolg des Europaparlaments bei der Verteidigung der Grundrechte”. Denn die Privatsphäre der Bürger würde noch öfter auf dem Spiel stehen.


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SWIFT: “Teilerfolg für das EU-Parlament bei der Verteidigung der Grundrechte”

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Ergebnis beweist den Einfluss von wenigen unabhängigen EU-Abgeordneten


Die „Liste Martin“ stimmte heute geschlossen gegen die Aufschiebung der Abstimmung über das SWIFT-Abkommen sowie gegen das Abkommen selbst. Martin Ehrenhauser spricht in diesem Zusammenhang von einem „Teilerfolg für das EU-Parlament bei der Verteidigung der Grundrechte.“ Denn die Privatsphäre der Bürger würde noch öfter auf dem Spiel stehen. „Ich hoffe, das EU-Parlament schützt nicht nur die Bankdaten, sondern engagiert sich auch bei anderen Themen für den Datenschutz”, so der unabhängige EU-Abgeordnete in Anspielung auf weitere zukünftige Herausforderungen wie ACTA, Reisedaten, Nacktscanner und automatisierte Videoüberwachung.


„Das knappe Ergebnis bei beiden Abstimmungen beweist, dass auch wenige unabhängige EU-Abgeordnete wichtige Abstimmungen entscheidend beeinflussen“, ergänzt Ehrenhauser. Mit 290 gegen 305 Stimmen waren bei 14 Enthaltungen die Befürworter einer Aufschiebung nur knapp in der Minderheit. Die ÖVP-Delegation unter der Führung von Ernst Strasser wollte die Abstimmung über das SWIFT-Abkommen am Donnerstag verhindern.


Trotz der Ablehnung im Parlament ist ein Ausstieg aus dem Vertrag erst nach Ablauf einer Frist möglich. Artikel 14 des Abkommens regelt, dass eine Kündigung erst dreißig Tage nach ihrem Eingang bei den US-Behörden wirksam wird, eine Aussetzung wäre zehn Tage danach wirksam.

derstandard.at: Bankdatenabkommen zwischen EU und USA vorläufig in Kraft

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Martin Ehrenhauser übte auf derstandard.at Kritik an der vorläufigen Anwendbarkeit des Abkommens. “Mit einem SWIFT sind nun alle Finanzdaten bis 2015 weg”, spielte er auf die Möglichkeit an, Daten bis zu fünf Jahre nach deren Eingang zu speichern.


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euractiv.de: Bankdaten-Abkommen vorübergehend in Kraft

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Martin Ehrenhauser weist laut dem Nachrichtendienst euractiv.de darauf hin, dass Jonathan Faull, Generaldirektor der EU-Kommission für Justiz, Freiheit und Sicherheit, vergangene Woche vor EU-Abgeordneten erklärt hat, dass die USA bei einer Ablehnung durch das EU-Parlament “Zwangsmittel einsetzen werden, um weiterhin auf anderen Wegen an Informationen zu gelangen”.


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