Gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten lehnt Martin Ehrenhauser EU-Agenturen nicht grundsätzlich ab. Allerdings: Die Notwendigkeit neuer Agenturen werde kaum hinterfragt, und sie würden auch in der offiziellen Aufstellung der Kommission über die Verwaltungskosten nicht aufscheinen. 500 Mio. Euro könnten eingespart werden.

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In dem neuen Buch von Martin Ehrenhauser sind nicht nur einzelne Fallspiele von Verschwendung bei EU-Agenturen sondern auch elf Lösungsansätze. “Um jährlich 500 Mio. Euro Steuergelder zu sparen”, sagt Ehrenhauser der Kronen Zeitung.

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Martin Ehrenhauser zeigt in der Tageszeitung HEUTE auf, dass durch diese neuen Bürokratiemonster die Verwaltungskosten der EU-Kommission seit 2000 um 19 Prozent gestiegen sind.

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Martin Ehrenhauser kritisiert in der Tageszeitung “Die Presse” die Kostenexplosion bei EU-Agenturen. “Die heimliche zweite EU-Bürokratie umfasst bereits ein jährliches Budget von 1,7 Mrd. Euro und 6.700 EU-Beamte.”

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Martin Ehrenhauser nahm die “heimliche zweite EU-Bürokratie” unter die Lupe: Das Personal der 38 EU-Agenturen stieg seit 2000 um sagenhafte 4000 Prozent.

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Die Finacial Times Deutschland berichtet auf der Titelseite über das neue Buch von Martin Ehrenhauser über Europäische Agenturen. Ursprünglich sollten die Agenturen die Brüsseler Bürokratie entschlacken, Kosten durch Dezentralisierung senken. Passiert ist das Gegenteil: Doppelstrukturen, Bürokratiewucher. „Rechnet man die Agenturen ein, sind die Verwaltungsausgaben der Kommission seit 2000 um 19 Prozent gestiegen“, so Ehrenhauser.

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Laut der Tageszeitung ÖSTERREICH hab die EU-Kommission 800.000 Euro für eine Studie aus, die monatelang geheim gehalten wurde – die Verwaltungskosten unseres EU-Kommissars Johannes Hahn wurden dabei unter die Lupe genommen. Peinlich für Österreich: Unsere Bürokratie hat gmeinsam mit den Niederlanden die höchsten administrativen Kosten für die Verwaltung der EU-Förderungen.

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Martin Ehrenhauser enthüllt in der Tageszeitung ÖSTERREICH, dass jeder Vierte EU-Beamte mehr als 10.000 Euro monatlich kassiert. “Es gibt in der EU-Kommission zu viele Gagen-Häuptlinge und zu wenige fleißigen Indianer.”

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Für das EU-Außenamt unter Lady Ashton soll um 10 Millionen Euro in Brüssel ein Büro angemietet werden. Martin Ehrenhauser: “Der Preis für eine solche Luxusimmobilie ist inakzeptabel. Eine kostengünstigere Alternative muss gesucht werden.”

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Martin Ehrenhauser hat ausgerechnet, dass die EU-Beamten von 2004 bis 2012 ein Gagenplus von satten 22,3 Prozent einstreifen, wenn die aktuellen Forderungen durchgehen: “Das ist inakzeptabel. Heuer sollen die Erhöhungen ausgesetzt werden.”

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