Tag-Archiv für: Korruption

taz.de: Die Verschollenen vom Hindukusch

0

Zwischen 2002 und 2010 investierte die Europäische Union mehr als zwei Milliarden Euro für Entwicklungs- und Humanitäre Hilfe in Afghanistan. “Korruption, unrealistische Zeitplanungen, keine Garantie, wie die Mittel verwendet werden – wir müssen die bewaffnete Entwicklungshilfe so schnell wie möglich beenden”, sagt Martin Ehrenhauser. Der gesamte Artikel auf taz.de.

Krone: EU-Skandal um Hilfsgelder

0


Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.


DerStandard.at: Staatsanwaltschaft will Martins Konten öffnen und Büros durchsuchen

0

Die Staatsanwaltschaft will im Zuge von Ermittlungen gegen den Europaabgeordneten Hans-Peter Martin Hausdurchsuchungen und Kontoöffnungen durchführen. Dies geht aus der Empfehlung des Rechtsausschusses zur Aufhebung der Immunität von Martin hervor, über den das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg abstimmen soll. Die Aufhebung der Immunität gilt als sicher.

Ins Rollen gebracht hatte die Causa der mittlerweile von Martin in Unfrieden geschiedene frühere Kollege Martin Ehrenhauser. Der hatte Martin bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf “schweren Betrug”, “Untreue” und “Förderungsmissbrauch” angezeigt. Ehrenhauser wirft Martin vor, aus der Wahlkampfkostenrückerstattung “eine Million Euro Steuergeld abgezweigt” zu haben. Der gesamte Artikel auf DerStandard.at.

Salzburger Nachrichten: Staatsanwaltschaft will Martins Konten öffnen

0

Die Staatsanwaltschaft will im Zuge von Ermittlungen gegen den Europaabgeordneten Hans-Peter Martin Hausdurchsuchungen und Kontoöffnungen durchführen.

Ins Rollen gebracht hatte die Causa der mittlerweile von Martin in Unfrieden geschiedene frühere Kollege Martin Ehrenhauser, der seinen Ex-Chef bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf „schweren Betrug“, „Untreue“ und „Förderungsmissbrauch“ angezeigt hatte. Der gesamte Artikel auf salzburg.com.

Korrekturverweigerung

2

Derzeit fließen jährlich rund 90 Prozent der etwa 120 Milliarden Euro an Einnahmen wieder retour an Empfänger in den 27 EU-Mitgliedstaaten. Rund zwei Drittel in Landwirtschaft und Kohäsion. In den letzten sechzehn (!) Jahren konnte der Europäische Rechnungshof in diesen beiden Politikbereichen keine positive Zuverlässigkeitserklärung erteilen. Die Zahlungen „seien im wesentlichem Ausmaß mit Fehlern behaftet“ und die Kontrollsysteme seien nur „bedingt wirksam,“ heißt es im Jahresbericht 2010. Und: Alleine im Bereich Kohäsion hätten im Haushaltsjahr 2009 mindestens 1,5 Milliarden Euro „nicht erstattet werden dürfen.“


Auch wenn die Ursache hauptsächlich Formalfehler und weniger Korruption sind, darf eine Korrektur von unrechtmäßigen Zahlungen nicht systematisch verweigert werden. Das ist jedoch der Fall. Die „Einziehungsquoten sind nach wie vor niedrig“ heißt es im Jahresbericht 2009 über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union. Das bestätigt auch ein aktueller Bericht der EU-Kommission. Daraus geht hervor, dass seit 1994 alleine im Bereich der Kohäsionspolitik rund 2,5 Milliarden Euro (!) unrechtmäßig ausgezahltes Steuergeld bis zum 30. Juni 2011 noch immer nicht eingezogen wurde. Eine Praxis, die zu weiteren Unrechtmäßigkeiten nur so einlädt.


Gemäß Artikel 317 des Vertrags von Lissabon führt die EU-Kommission den Haushalt „zusammen mit den Mitgliedstaaten“ aus, aber „in eigener Verantwortung.“ Sprich, rund 80 Prozent der EU-Ausgaben werden zur Verwaltung an die Mitgliedstaaten delegiert, die Verantwortung bleibt jedoch bei der EU-Kommission. Ja, dieses geteilte Management schafft diffuse Verantwortlichkeiten, je nach politischer Einstellung variable Schuldzuweisungen und höchste Fehlerquoten. Trotzdem, die Letztverantwortung trägt die EU-Kommission und dieser muss sie gerecht werden. Denn so lange der Brüssler Subventionsverteilerkreis die Achillesferse der europäischen Gemeinschaftsidee ist, wird er Projektionsfläche für rechts-nationale Geister à la Mölzer oder Le Pen bleiben.


Lobby-Kontakte: Abgeordnete dürfen sie verschweigen

0


Strengere Strafen für unredliche Euromandatare scheitern derzeit an der Angst vor dem EU-Gerichtshof. Auch ein neuer Ausschuss, der den Parlamentspräsidenten in Verdachtsfällen berät, bringt keine echte Verbesserung. “In der derzeitigen Form ist das keine unabhängige Kontrollinstanz, sondern ein Sekretariat des Parlamentspräsidenten”, erklärt Martin Ehrenhauser. Der gesamte Artikel als pdf.



Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.

EUobserver: EU to monitor anti-corruption measures in member states

0

A special report on what EU member states are doing to fight corruption and how cases are actually solved is to be drafted by the European Commission every two years, home affairs commissioner Cecilia Malmstrom has announced. “Having a report on anti-corruption measures is a first step in the right direction. But it is questionable if big member states will allow critical reports,” Martin Ehrenhauser said.


Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.


Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.


Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.

Schriftliche Erklärung zu internationalen Übereinkommen über Korruption und Parteienfinanzierung

0

0018/2011



Schriftliche Erklärung zu internationalen Übereinkommen über Korruption und
Parteienfinanzierung



Das Europäische Parlament,



– gestützt auf Artikel 123 seiner Geschäftsordnung,



A. in der Erwägung, dass durch Korruption ein immenser politischer und wirtschaftlicher

Schaden entsteht, durch den das demokratische System und der Rechtsstaat untergraben

werden,



B. in der Erwägung, dass Transparenz eine Grundvoraussetzung ist, um die Glaubwürdigkeit

der Demokratie zu erhalten, Korruption präventiv verhindern zu können und die Aufklärung

von Delikten zu ermöglichen,



C. unter Hinweis darauf, dass auf europäischer und internationaler Ebene Vereinbarungen

getroffen wurden, die den Kampf gegen Korruption entscheidend verbessern sollen,

insbesondere das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption von 2003

und das Strafrechtsübereinkommen über Korruption des Europarates von 1999,



D. unter Hinweis darauf, dass die Empfehlung des Europarates zu gemeinsamen Regeln

gegen Korruption bei der Finanzierung von politischen Parteien und Wahlkämpfen (Rec

(2003)4) noch nicht von allen Mitgliedstaaten der EU vollständig umgesetzt wurde,



1. vertritt die Auffassung, dass alle Mitgliedstaaten der EU diese Übereinkommen und

Empfehlungen umgehend ratifizieren beziehungsweise uneingeschränkt anwenden müssen;



2. vertritt die Auffassung, dass die Mitgliedstaaten darüber hinaus noch weitere Schritte im

Kampf gegen Korruption und für mehr Transparenz unternehmen müssen;



3. beauftragt seinen Präsidenten, diese Erklärung mit den Namen der Unterzeichner den

Parlamenten der Mitgliedstaaten und dem Rat zu übermitteln.



EurActiv: Transparenzregister: Neue Regeln für EU-Lobbyisten

0

Das Parlament und die Kommission werden ihre bisher getrennten Lobbyregister in einem gemeinsamen Transparenzregister zusammenfassen. Für Martin Ehrenhauser ist dies “ein großer Schritt für die EU, jedoch nur ein kleiner Schritt für mehr Transparenz.”


Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.




Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.




Zum Vergrößern Bild anklicken.

Zum Vergrößern Bild anklicken.

derStandard.at: Chat mit Martin Ehrenhauser – “Hans-Peter Martin predigt Wasser und trinkt Wein”

0



Martin Ehrenhauser zu den Vorwürfen gegen seinen Ex-Chef, der überraschend mitchattete.


Der Chat zum Nachlesen bei derstandard.at


 

Sie müssen Sich einloggen um abzustimmen

Sie müssen eingeloggt sein um abzustimmen.

Wenn Sie noch keinen Zugang haben können Sie hier einen erstellen.