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Automatischer Finanzhandel: So krempeln Algorithmen die Finanzmärkte um

Menschliche Finanzhändler, die in blauen Jacken laut schreiend und wild gestikulierend auf den Börsenparketts miteinander um Preise feilschen, sind nur noch Bilder aus vergangenen Tagen. Sichtbare Zeugen des heutigen Finanzhandels sind moderne Rechenzentren, Laserrichtfunkanlagen auf Hochhausdächern oder hohe Mikrowellenfunktürme, die zwischen London und Frankfurt am Main von Handelsunternehmen angemietet werden, damit sie innerhalb von wenigen Millisekunden Handelsdaten übertragen können.

Die Finanzmärkte sind eben weitestgehend automatisiert. Bereits im Jahr 2012 wurden etwa 85 Prozent des US-Aktienhandels von Algorithmen durchgeführt, wie es amerikanische Finanzmarktexperten analysierten. 2003 waren es noch 15 Prozent. Man kann annehmen, dass sich der Anteil in den letzten sechs Jahren weiter erhöht hat.

Algorithmische Computerhändler haben daher nicht algorithmische Händler großteils vom Markt verdrängt und die Kauf- bzw. Verkaufsaufträge (Orders) werden nun automatisiert, basierend auf Variablen wie Preisen, Handelsvolumen oder Medienberichten, an die weltweiten Computerbörsen gesendet.

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