Tag-Archiv für: Transparenz

Verbrecherische Transparenz

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Heute wurde im Straßburger Plenum der Bericht des britischen EU-Abgeordneten Michael Cashman über den Zugang zu Dokumenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der EU-Kommission mit 394 zu 197 Stimmen angenommen. Damit hat sich die Mehrheit des EU-Parlaments gegen eine inakzeptable Transparenzpolitik der größten Fraktion im Hause gestellt. Gegen eine Politik, die intellektuell den Sprung vom Feudalismus ins Informationszeitalter noch nicht bewältigt hat. Gegen eine Europäischen Volkspartei (EVP), die hörig die Informationshoheit des Informationsherren verteidigt.


Für Hubert Pirker etwa, ÖVP-EU-Abgeordneter und Lobbyist a. D., geht der Bericht „viel zu weit“, denn „geht es nach Cashman, dann stehen alle Diskussion, die wir irgendwo im Rahmen unserer Entscheidungsprozesse, in politischen Gruppen, in Fraktionen, in Delegationen führen, im Netz.“ Und daher gilt für ihn: „Wäre ich Menschenhändler, wäre ich Terrorist, wäre ich ein Gegner eines erfolgreichen Europäischen Parlaments, oder wäre ich ein Gegner demokratischer Strukturen, Entscheidungsprozesse, dann würde ich für diesen Bericht von Cashman stimmen. Da ich aber weder das eine noch das andere bin, werde ich aus voller Überzeugung gegen diesen Bericht stimmen.“ Denn: „Wer diesen Bericht unterstützt, der verunmöglicht erfolgreiche politische parlamentarische Arbeit, der reduziert die Durchsetzungskraft des Europäischen Parlamentes und der hilft verbrecherischen Organisationen bei ihrer Arbeit.“


Geht es um die Transparenz bei politischen Entscheidungen, erklärt sich die EVP auch plötzlich zum obersten Datenschützer und begehrt gegen den Einfluss von Lobbyisten auf. „Sollen wir nun die Privatsphäre der Öffentlichkeit preisgeben?“, fragte etwa die deutsche Konservative Renate Sommer. Denn bei zu viel Transparenz „könnten wir doch gleich die Lobbyisten an den Tisch setzen und verhandeln lassen.“ Daher weiß Frau Sommer: „Dieser Bericht ist nicht im Sinne unserer Bürger. Er würde eine Flut an nutzlosen Informationen herbeiführen.“


Insgesamt 24 Änderungsanträge brachte die EVP ein. Ein besonderer Einsatz galt dem Zugang zu Dokumenten im Zusammenhang mit Wettbewerbsverfahren. So heißt es in Änderungsantrag 84: „Aufgrund der sensiblen Natur und der Fülle von Dokumenten, die im Rahmen von Wettbewerbsverfahren anfallen, genügt eine generelle Annahme, dass eine Veröffentlichung das geschützte Interesse konkret und tatsächlich beeinträchtigen würde.“ Und darum forderte man in Änderungsantrag 78: „Davon ausgenommen sind Entwürfe, Notizen, Informationspapiere, Protokolle von informellen Treffen oder Treffen, zu denen die Öffentlichkeit keinen Zugang hat.“


Natürlich gibt es Dokumente die Vertraulichkeit benötigen, um etwa die öffentliche Sicherheit oder die Sicherheit von einzelnen Personen nicht zu gefährden. Diese Tatsache stellt der Bericht von Michael Cashman jedoch niemals in Frage. Grundsätzlich sollte also gelten, öffentliche Daten sind öffentliches Gut und ihr freier Zugang ermöglicht viele neue Erkenntnisse, eine echte Beteiligung der Bürger am politischen Entscheidungsprozess, eine größere Legitimität der Politik, Prävention bei Interessenskonflikten, Korruption und Kriminalität und eine verantwortlichere Verwaltung. Scheinbar ist diese Ansicht Ende 2011 noch nicht durch den schwarzen Parteivorhang gedrungen. Gut, dass die Mehrheit im EU-Parlament nicht diese Auffassung vertritt.


Zahlloser Tiger

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Jährlich kontrolliert der Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments im Zuge der Entlastungsverfahren die Ausführung des EU-Haushaltes. Mit großer Mehrheit verweigerte das EU-Parlament heute in Straßburg dem Rat zum zweiten Mal die Entlastung für das Haushaltsjahr 2009. Damit geht der jahrelange Machtkampf zwischen EU-Parlament und Rat in eine entscheidende Phase. Der Hintergrund: Der Rat verwehrt seit Jahren die parlamentarische und demokratische Kontrolle seines Budgets. Er verweigert die Teilnahme an Sitzungen, die Beantwortung von Fragen sowie die Übermittlung von entscheidenden Dokumenten. Er pflegt damit eine inakzeptable Intransparenz.


Der Rat versteckt sich dabei seit Jahren hinter dem Rechtsstandpunkt, dass er Teil der Entlastung der EU-Kommission ist. Das EU-Parlament hingegen vertritt mit Bezug auf Artikel 316, 317 und 319 des Vertrags von Lissabon die juristische Auffassung, dass im Entlastungsverfahren alle Organe getrennt kontrolliert werden. Bereits 2009 sorgten „Schwarze Konten“ im Rat für enormes mediales Aufsehen und verdeutlichten diese Notwendigkeit. Doch spätestens seit heute sollte klar sein, dass die jahrelangen Debatten auf politischer Ebene gescheitert sind.


Wichtig ist nun konsequent Zähne zu zeigen und das Recht der parlamentarischen Kontrolle gerichtlich einzufordern. Jetzt gilt es Nägel mit Köpfen zu machen und beim EuGH die Situation durch eine Untätigkeitsklage zu klären. Gleichzeitig muss jedoch das Entlastungsverfahren von einem zahllosen Tiger zu einem schlagkräftigen Haushaltskontrollinstrument reformiert werden. Denn klare Konsequenzen bei der Entlastungsverweigerung gibt es derzeit nicht. Wer glaubt, dass das EU-Parlament in dieser Frage Geschlossenheit zeigt, der irrt. Die Sozialdemokraten haben sich bei der entscheidenden Abstimmung enthalten und es damit einmal mehr verabsäumt den konservativ dominierten Rat die Zähne zu zeigen.


Österreich: Lobbyisten-Karriere nach EU-Job

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Martin Ehrenhauser kritisiert die EU-Kommissare wegen ihrer Folgejobs – 39% der Kommissare wurden Lobbyisten.


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EU-Lobbyingstudie

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Immer mehr politische Entscheidungsprozesse entwickeln sich in Richtung Postdemokratie. Direkte Bürgerbeteiligung verkommt dabei zum Marketinginstrument der Parteien – nur zugelassen um ein gewünschtes Ergebnis zu bestätigen. Grundsatzentscheidungen durch den Bürger weichen einer intransparenten Hinterzimmerpolitik. Direkte Demokratie wird verdrängt vom Einfluss finanzstarker Partikularinteressen. Politiker sorgen nicht mehr als unabhängige, starke Pfeiler für einen gerechten Ausgleich der verschiedenen Gesellschaftsinteressen, sondern verkommen immer mehr zu Abteilungsleitern von Großunternehmen. Etwa durch die Annahme von Jobangebote für die Zeit nach ihrer politischen Karriere. Dazu gibt es eine aktuelle und lesenswerte Studie der Universität Mannheim.


Professor Roland Vaubel und seine Kollegen analysierten die Werdegänge von 92 ehemaligen EU-Kommissaren, die zwischen 1981 und 2009 ihr Amt bei der Europäischen Kommission ausübten. Das Ergebnis: 39 Prozent der EU-Kommissare wurden nach ihrer Amtsausübung Lobbyist, sprich private Interessenvertreter. In einzelnen Legislaturperioden lag der Anteil sogar bei 56 Prozent. Etwa bei der Santer-Kommission, die 1999 wegen Korruptionsvorwürfen ihren Rücktritt einreichte. Als besonders anfällig erwiesen sich vor allem junge EU-Kommissare aus den Bereichen Wettbewerb, Industrie oder Binnenmarkt. Nach politischer Zugehörigkeit ergibt sich folgendes Bild: 50 Prozent der konservativen, 45 Prozent der liberalen und „lediglich“ 21 Prozent der sozialdemokratischen Ex-Kommissaren wurden nach ihrer Amtszeit Lobbyist. Generell gibt es eine Tendenz die zeigt, dass EU-Kommissare, die von linken Regierungen nominiert wurden, weniger anfällig für Jobangebote aus der Industrie und Wirtschaft sind.


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Da die Europäische Kommission eine relativ kleine und einflussreiche Institution ist, welche kaum vom Durchschnittswähler kontrolliert wird, ist sie ein attraktives Ziel für Interessensgruppen die versuchen könnten „Abstimmungen zu kaufen“, indem sie dem EU-Kommissar „einen attraktiven Job“ für die Zeit nach der Amtsperiode „anbieten“, so die Begründung der Studie, die nächstes Frühjahr im Springer Verlag erscheinen wird. Um Interessenskonflikte zu vermeiden, wäre mindestens eine dreijährige Meldepflicht für neue Tätigkeiten der Ex-EU-Kommissare notwendig, noch vor Dienstantritt und mit effektiven Sanktionsmechanismen. Ganz zu schweigen von einer wirklich unabhängigen Ethik-Kommission die darüber befindet.


Nacktscanner-Lobbyismus

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Der “Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts” (RFSR) ist seit 1999 ein wichtiger Bestandteil der EU-Verfassungsordnung. Die potenziellen RFSR-Maßnahmen sind einige der schärfsten Formen staatlicher Machtausübung gegenüber den Einzelnen. Sie formen seit Jahren den RFSR zu einem präventiven Sicherheitsraum um. Die Freiheit und das Recht des Einzelnen werden dafür zunehmend geopfert. Die Debatte rund um die Nacktscanner reiht sich nahtlos in diesen Trend ein. Die Methoden zur Einflussnahme auf die Maßnahmen sind dabei äußerst fragwürdig, wie ein aktueller Lobbying-Skandal rund um den ehemaligen EU-Beamten Magnus Ovilius zeigt.


So wechselte Ende 2008 der für die Anti-Terror-Poltik verantwortliche Schwede von der EU-Kommission zum Konzern Smith Group Plc, um als “Vice President Government Relations” ein Europabüro in Brüssel aufzubauen. Ein klassischer Fall von Drehtürlobbyismus. Denn der Wechsel ereignete sich just zu jenem Zeitpunkt, als die EU-Kommission eine Konsultation über die Auswirkungen des Einsatzes von Ganzkörperscannern startete und die EU-Regulierungsbestrebungen somit ihren Anfang nahmen. Man kann wohl kaum von einem Zufall ausgehen, wenn genau jener Produzent, der sich einen EU-Beamten als Cheflobbyisten kauft, auch das erfolgreichste Lobbying betreibt. So befürworte die EU-Kommission nun sowohl ein Verbot von konkurrenzierenden Technologien, als auch möglichst geringe Datenschutzauflagen bei der Bildgebung.


In einer parlamentarischen Anfrage fordern wir von der EU-Kommission nun Aufklärung: Wie oft traf sich der erst seit September 2011 im EU-Lobbyregister eingetragene Schwede seit seinem Ausscheiden aus der Kommission mit seinen ehemaligen Kollegen um die Interessen seines neuen Arbeitgebers zu vertreten? Wann und in welcher Form wurde die EU-Kommission in den Jahren 2007-2011 über die inhaltliche Position der Smith Group Plc zum Thema Ganzkörperscanner in Kenntnis gesetzt? Diese Fragen sind wichtig. Nicht nur weil sie Transparenz bei der Entscheidungsfindung einfordern, sondern auch, weil sie die zu engen Möglichkeiten der parlamentarischen Kontrolle aufzeigen und herausfordern. Steter Tropfen höhlt eben den Stein.


OTS: M. Ehrenhauser enthüllt Lobbying-Skandal: “Nacktscanner Produzent kaufte sich EU-Beamten”, 29. September 2011.

Futurezone.at: “Nacktscanner-Produzent kauft sich EU-Beamten”, 29. September 2011.

Österreich: Nacktscanner-Skandal in der EU-Kommission, 30. September 2011.

DerStandard.at: Staatsanwaltschaft will Martins Konten öffnen und Büros durchsuchen

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Die Staatsanwaltschaft will im Zuge von Ermittlungen gegen den Europaabgeordneten Hans-Peter Martin Hausdurchsuchungen und Kontoöffnungen durchführen. Dies geht aus der Empfehlung des Rechtsausschusses zur Aufhebung der Immunität von Martin hervor, über den das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg abstimmen soll. Die Aufhebung der Immunität gilt als sicher.

Ins Rollen gebracht hatte die Causa der mittlerweile von Martin in Unfrieden geschiedene frühere Kollege Martin Ehrenhauser. Der hatte Martin bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf “schweren Betrug”, “Untreue” und “Förderungsmissbrauch” angezeigt. Ehrenhauser wirft Martin vor, aus der Wahlkampfkostenrückerstattung “eine Million Euro Steuergeld abgezweigt” zu haben. Der gesamte Artikel auf DerStandard.at.

Salzburger Nachrichten: Staatsanwaltschaft will Martins Konten öffnen

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Die Staatsanwaltschaft will im Zuge von Ermittlungen gegen den Europaabgeordneten Hans-Peter Martin Hausdurchsuchungen und Kontoöffnungen durchführen.

Ins Rollen gebracht hatte die Causa der mittlerweile von Martin in Unfrieden geschiedene frühere Kollege Martin Ehrenhauser, der seinen Ex-Chef bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf „schweren Betrug“, „Untreue“ und „Förderungsmissbrauch“ angezeigt hatte. Der gesamte Artikel auf salzburg.com.

Österreich: EU zahlt 500% mehr für Geheim-Projekte

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Trotz ihres angeblich transparenten Finanzsystems deklariert die Kommission immer mehr Zahlungen als “geheim”. Oft zu Unrecht. Martin Ehrenhauser ist “Geheimprojekten” der EU auf der Spur und sagt, dass viele Projekte zu Unrecht als “vertraulich” klassifiziert wurden.


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Vertraulichkeitstransparenz

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Gemeinsam mit der Financial Times Deutschland (FTD) enthüllen wir
auf der Titelseite ihrer heutigen Ausgabe einen Anstieg der geheimen EU-Zahlungen zwischen den Jahren 2007 und 2010 um 464 Prozent. Laut dem Finanztransparenzsystem wurden im Jahr 2010 insgesamt 342 Projekte im Gesamtwert von 408 Mio. Euro von der Europäischen Kommission als „vertraulich“ klassifiziert. Im Jahr 2007 gab es nur 104 solcher Posten über 87 Mio. Euro. Die Kommission musste nach mehrmaligen Nachfragen eingestehen, dass einige Zahlungen falsch klassifiziert wurden: „Wegen eines Verwaltungsfehlers.“ Darunter 127 Mio. Euro für Gehaltszahlungen an palästinensische Beamte und 59,1 Mio. Euro für ein IT-System in Honduras.


Bereits vergangenes Jahr musste die EU-Kommission nach einer parlamentarischen Anfrage eingestehen, dass Überweisungen von über 79 Mio. Euro für Gesundheits- und Wasserversorgung nach Moldawien „fälschlicherweise als ‚vertraulich’ eingestuft“ wurden. In der Anfragebeantwortung versicherte die Kommission jedoch, dass Fehler „systematisch korrigiert“ werden. Diesem Versprechen ist die Kommission bis heute nicht nachgekommen.


Damit wurden bereits zum wiederholten Male von der EU-Kommission Ausgaben fälschlicherweise als vertraulich deklariert. In diesem Fall kann man nicht mehr von Schlamperei ausgehen. Es besteht der Verdacht, dass die EU-Kommission einfach das Label ,geheim‘ auf umstrittene Projekte klebt, um sich unangenehme Nachfragen zu ersparen. Transparenz ist einer der maßgeblichen Grundsätze für die Ausführung des EU-Haushaltsplanes. Vertraulichkeit bei Ausgaben von Steuergeldern sollte nur in außerordentlichen Ausnahmenfällen gewährt werden. Durch neue parlamentarische Anfragen werden wir weiter für Transparenz zu sorgen.


Die vertraulichen Zahlungen laut Finanztransparenzsystem im Detail:
(Stand: Veröffentlichung der Zahlungen für 2010 am 30. Juni 2011):


2007: 87.998.287,66 Euro
2008: 75.805.237,94 Euro
2009: 237.842.216,68 Euro
2010: 408.583.009,78 Euro


Financial Times Deutschland: Angestrengt geheim; 22. Juli 2011.
Parlamentarische Anfrage zu den Projekten in Moldawien; 19. Oktober 2010.
The Bureau of Investigative Journalism: Bureau Recommends: Secret EU payments up by 464%; 22. Juli 2011.
Wissen.de: Brüssels falsche Geheimnisse; 23. Juli 2011.
Österreich: EU zahlt 500% mehr für Geheim-Projekte; 23. Juli 2011.

FTD: Angestrengt geheim

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Wenn es um seinen Apparat geht, gerät Janusz Lewandowski ins Schwärmen. “Nur sehr wenige Behörden weltweit”, lobt der EU-Steuerkommissar, “nehmen die Transparenz ihrer Finanzen so ernst wie wir.” Dafür hat die EU sogar ihr eigenes Finanztransparenzsystem” Doch das System wird immer undurchsichtiger. Immer mehr Projekte werden als vertraulich klassifiziert und bleiben damit geheim. Doch immer wieder werden die Projekte fälschlichwerweise als vertraulich eingestuft. Ein Versehen? Martin Ehrenhauser ist misstrauisch: “Kleben die Kommissionsleute einfach das Label ‘geheim’ auf umstrittene Projekte, um sich Nachfragen zu ersparen?” Der gesamte Artikel als pdf.

 

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